
Jeder Tierhalter weiß es: Tiere machen Spaß. Sie vermitteln auf vielfältige Weise Freude am Leben und tragen so zur Steigerung der Lebensqualität bei. Der Einsatz von Tieren in der Altenhilfe erfreut sich darum auch immer größerer Beliebtheit. Eine besondere Bedeutung erhält der Einsatz von Tieren dann, wenn die „normale“ zwischenmenschliche Kommunikation nicht mehr funktioniert, z. B. bei Demenz oder schwerstpflegebedürftigen Menschen.
Während Familienangehörige oder professionell Pflegende oft kaum noch Zugang zu den Betroffenen finden, die scheinbar versunken in ihrer eigenen Welt leben, sind Tiere oft so etwas wie Türöffner in diese Welt: die Vierbeiner finden Zugänge, die uns Zweibeinern verborgen bleiben. Doch um dauerhaft Wirkungen zu erzielen, dürfen die Begegnungen nicht dem Zufall überlassen werden. So ist der Einsatz von Ole im Franziskusheim sorgfältig vorbereitet und geplant worden: in der Weiterbildung „Tiere öffnen Welten“ hat sich Ergotherapeutin Hanna Peinkofer intensiv mit allen Facetten des fachgerechten Einsatzes von Tieren in der Altenhilfe beschäftigt.
Bei der Auswahl des Hundes spielten Rasse und Charakter eine große Rolle. Australian Shepherds gelten als besonders intelligent und menschenfreundlich.Und auch bei der Ausbildung von Ole wurde und wird besonders darauf geachtet, dass der Einsatz im Franziskusheim Mensch und Tier gut tut.
Viele BewohnerInnen haben den Vierbeiner schon ins Herz geschlossen, kommen ihn im Büro des Sozialdienstes besuchen oder freuen sich, wenn Ole zu ihnen kommt. Und selbstverständlich machen er und sein Frauchen um diejenigen einen Bogen, die keine Hunde mögen.