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Wenn Sie das Franziskusheim oder Burg Trips betreten finden Sie bereits im Außenbereich an der Glastür bzw. an der Wand dieses Zeichen.

























Mit dem Projekt "Landesbutton-Sturzpräventive Einrichtung und Prämierung von Best-Practice Einrichtungen" stellt das Land Nordrhein-Westfalen Heime, Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die eine gute Sturzprophylaxe durchführen, besonders heraus.

Einrichtungen, die mit wirksamen Konzepten unnötige und gefährliche Stürze vermeiden helfen, können den Landesbutton: "Sturzpräventive Einrichtung" erwerben und sich im weiteren Verlauf auch als Best-Practice Einrichtung bewerben. Der Landesbutton soll in der Außendarstellung ermöglichen auf die qualitätsgesicherten Aktivitäten der prämierten Einrichtungen zur Sturzprävention hinzuweisen.

Im Eingangsbereich hängt dann in beiden Einrichtungen auch noch diese Urkunde, die vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Herrn Karl-Josef Laumann unterschrieben ist.

Die Franziskusheim gGmbH hat sich mit ihren Einrichtungen Franziskusheim und Burg Trips an diesem Landesprojekt beteiligt und sich am Freitag, dem 14.08.2009 einem mehr als fünfstündigen Audit mit der Zielsetzung das Landesbutton "Sturzpräventive Einrichtung" zu erhalten, gestellt.

Die Überprüfung wurde von der Diplom-Pflegewissenschaftlerin Birgit Preis im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit und Soziales NRW, der Kranken-und Pflegekassen, der Ärztekammern, der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände etc. vorgenommen.

Nachgewiesen werden mußte zum Beispiel, dass für jeden Bewohner eine individuelle Bewertung des Sturzrisikos vorgenommen wurde, bzw. ein individueller Maßnahmenplan zur Vorbeugung von Stürzen und sturzbedingten Folgen vorliegt.
Geplante Interventionen (z. B. Hilfsmitteleinsatz, Kraft / Balancetraining) zur Vermeidung von Stürzen und Sturzfolgen wurden koordiniert, Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt und Bewohner und Angehörige beraten. Unterstützend wurden ein Optiker und Akustiker zur Durchführung von Seh- und Hörtests hinzugezogen.

Durch eine genaue Erfassung und Analyse der Stürze (Ort, Zeit etc.) konnten Sturzrisiken lokalisiert werden und behoben werden.
Anpassung der Umgebung, Anpassung der Medikation, Modifikation von
Sehbeeinträchtigungen, Anpassung des Schuhwerks, Einsatz von Hüftprotektoren und die
Anpassung der Beleuchtung sind nur einige Themenkomplexe mit denen sich unsere MitarbeiterInnen beschäftigt haben und auch weiter beschäftigen werden, denn der hier eingeschlagene Prozeß endet nicht sondern wird auf hohem Level weitergeführt.

Die Umsetzung ist dem Franziskusheim mit 86% und Burg Trips sogar mit 88% gelungen, so dass direkt im Anschluss an die Überprüfung das Landesbutton "Sturzpräventive Einrichtung" an beide Einrichtungen verliehen werden konnte.

Gratulation und "Dankeschön" an alle Beteiligten, besonders aber an die MitarbeiterInnen in den Pflegebereichen beider Häuser für ihr Engagement zur Verbesserung unserer Qualität. Jetzt gilt es das Erreichte abzusichern und weiter auszubauen.

Bisher wurden erst 31 von über 1000 Pflegeeinrichtungen in NRW mit dem "Sturzbutton" ausgezeichnet.


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